Verzahnung von Theorie und Praxis

Mit unserem Fahrsimulator Schritt für Schritt die Praxis erfahren.

Die dafür entwickelte Software führt euch durch die ersten Fahraufgaben. Gleichzeitig können aber auch gefahrlos gefährliche Situationen aus der Praxis trainiert werden, die sich in den Fahrstunden nur schwer herbeiführen lassen. Hierzu zählt beispielsweise der Radfahrer im toten Winkel beim Abbiegen.

  • Realistisches Fahrerlebnis

Der Simulator ermöglicht ein äußerst realitätsnahes Praxistraining. Die Perspektive im hochwertigen Sparco-Sportsitz ist wie die des Fahrers im Auto. Dank der drei großen Monitore habt ihr ein breites Blickfeld und könnt auch den Querverkehr gut einsehen. Über die Spiegel im Sichtfeld wisst ihr, was hinter und neben euch passiert. Abgerundet wird das Gesamtbild von dem Force-Feedback-Lenkrad, das Fahrbahnunebenheiten überträgt sowie von dem hochwertigen Schaltknauf und der aus dem Auto bekannten Pedalerie.

  • Aufbau von leicht nach schwer

Die Software leitet euch mit steigendem Schwierigkeitsgrad an - vom Anfahren und Lenken bis hin zu schwierigen Situationen beim Abbiegen und in der Vorfahrt mit verschiedenen Verkehrsteilnehmern. 

                                                                      

 

 

 

1. Grundfertigkeiten

In Einheit 1 werdet ihr vom Simulator mit den Grundlagen wie der richtigen Sitzposition, den Amaturen, der Pedalerie und der Schaltung vertraut gemacht. Ihr startet den Motor und ertastet den Schleifpunk. Die Software erkennt, wenn das Anfahren gut klappt und es folgen mehrere Stop-and-Go Übungen. Nun kommt die Schaltung ins Spiel und ihr übt das hoch- und runterschalten.

In Einheit 2 folgen auf dem Übungsplatz erste Lenkübungen in der Slalomgasse mit Erklärung zu der korrekten Lenkradhaltung. Auf der Kurvenstrecke wird das Lenken perfektioniert und das Zusammenspiel zwischen Gas, Bremse, Kuppeln, Schalten und Lenken geübt. Als nächstes trainiert ihr das Anfahren am Berg mit der Handbremse - solange, bis ihr es sicher könnt.

2. Abbiegen

Die Grundlagen sitzen, sodass es vom Übungsplatz ab auf die Straße geht.

In Einheit 1 übt ihr das korrekte Abbiegen. Ziel ist es, erste Automatismen zu bilden. Lasst ihr einen Schritt aus, beispielsweise den Blick in den Spiegel, das Blinken oder das Zurückschalten, wirst du von der Software darauf hingewiesen. Die Sprechanweisungen werden immer weiter zurückgefahren, damit ihr das Abbiegen selbsständig durchführen müsst. Nach und nach steigt der Schwierigkeitsgrad: Weitere Fahrzeuge kommen hinzu, Fußgänger sind beteiligt oder ein Stopschild verkompliziert die vorliegende Situation.

In Einheit 2 spielt ihr am Simulator noch mehr solcher "erschwerten" Verkehrssituationen durch. zudem übt ihr in dieser Lerneinheit ausführlich das Linksabbiegen in Einbahnstraßen oder das mehrspurige Abbiegen.

3. Vorfahrt

In Einheit 1 werdet ihr mit typischen Vorfahrtsituationen aus den Bereichen "rechts vor links" und "vorfahrtregelnde Verkehrszeichen" konfrontiert - wie gewohnt nach dem bewährten Prinzip "vom Leichten zum Schweren". Auch das richtige Verhalten beim Kreisverkehr wird ausführlich durchgespielt.

In Einheit 2 übt ihr das richtige Verhalten bei abknickenden Vorfahrtstraßen. Im nächsten Schritt lernt ihr das Verhalten bei Ampeln kennen. Dabei befahrt ihr auch als Linksabbieger Kreuzungen mit einfeldigem Signalgeber und solche mit gelbem Licht. "Anhalten oder weiterfahren" kann hier ohne Blechschaden trainiert werden. Auch das richtige Verhalten beim Grünblechschild spielt ihr hier ausführlich durch.

Wir nutzen als eine der ersten Fahrschulen Deutschlands die Vorteile eines Fahrsimulators in der Fahrschule.

 

 

Hier ein Erfahrungsbericht der Jugendzeitschrift "Spiesser".

 

Ich bin zu Besuch beim Verkehrscampus Merkert in Dresden, die den modernen Simulator bereits für ihre Ausbildung nutzt. In einem eigens für den Simulator vorgesehenen Raum steht der ganze Fahrstand: ein Fahrersitz, unten die Pedale, auf Brusthöhe Lenkrad und Knöpfe, darüber drei Monitore – die äußeren etwas nach innen gerichtet. Simuliert werden soll damit das Cockpit eines echten Autos. Auf den Monitoren ist eine animierte Straße mit Bürgersteig, Häusern und Bäumen am Straßenrand zu sehen. Gleich kann ich den Simulator selbst testen. Ich bin gespannt!

Fahrlehrer Lars Merkert ist von dem Übungsgerät überzeugt. Seit einem Jahr üben seine Schüler die ersten sechs Fahrstunden am Simulator. „Der Lerneffekt ist sensationell“, berichtet der Fahrlehrer von seinen Erfahrungen. Außerdem spart der Vogel-Simulator Sprit-, Verschleiß- und Personalkosten ein, wovon am Ende auch der Schüler etwas hat. „In jedem Fall eine Win-Win-Situation“, ist sich Merkert sicher. Durch die Trockenübungen würden zudem die Nerven von Schüler, Fahrlehrer und anderen Autofahrern geschont. Wenn ich daran denke, wie oft ich bei meiner ersten Autofahrt abgewürgt oder falsch gelenkt habe! Ich glaube, wenn ich meine ersten Fahrerfahrungen mit dem Simulator gemacht hätte, wäre meinem Fahrlehrer und mir sehr viel Stress erspart geblieben.


Na dann mal los. Anschnallen gehört
auch im Vogel-Simulator dazu.
Der Selbsttest

Auch wenn ich kein Fahranfänger mehr bin, sondern schon seit einigen Jahren durch die Gegend düsen darf, will ich den Fahrsimulator jetzt unbedingt ausprobieren. Ich setze mich ins Cockpit. Hinterm Steuer erklärt eine warme männliche Stimme erst mal, wie ich den Sitz richtig einstelle und was die verschiedenen Knöpfe bedeuten. Dann geht es auch schon los, für mich als etwas erfahrenen Fahrer mit der Lektion für Fortgeschrittene: „Rechts vor Links“. Der virtuelle Fahrlehrer gibt mir genaue Anweisungen: „Drücke die Kupplung durch, schalte in den ersten Gang, lass die Bremse los und lass den Schleifpunkt langsam kommen.“

Gesagt getan. Das Auto setzt sich in Bewegung und ich fahre durch eine virtuelle Kleinstadt mit entspanntem Verkehrsaufkommen. An der ersten Kreuzung ist weit und breit kein Auto zu sehen und ich fahre einfach weiter gerade aus. Doch damit ist der Computerlehrer nicht zufrieden. Ich hätte vom Gas gehen und mich bremsbereit halten müssen. Er hat ja Recht. Kurz danach muss ich an einer Kreuzung rechts abbiegen. Weil so wenig auf der Straße los ist, mache ich das einfach zügig. „Und wo war der Schulterblick?“, fragt die Stimme. Hä? Wie hat der Computer das denn gemerkt? Ganz einfach: Über eine Kamera auf dem mittleren Monitor erkennt der Simulator jede meiner Bewegungen. Austricksen ist also nicht drin.


Kupplung, Gas, Bremse, Schaltknüppel – im Vogel-
Simulator ist alles genau wie in einem echten Auto.
Entspannt in den Straßenverkehr!

Für mich als Autofahrer war die simulierte Situation erst einmal merkwürdig. Man spürt das Auto nicht richtig beim Fahren, auch wenn die Soundeffekte und Vibrationen im Sitz der Realität schon ziemlich nahe kommen. Außerdem blende ich die beiden äußeren Bildschirme irgendwie völlig aus, weil ich – anders als in einem echten Auto – den Kopf kaum bewegen muss, um aus dem Außenfenster zu schauen. Trotzdem: Für Neulinge ohne jegliche Fahrpraxis ist der Simulator echt nützlich, da bin ich mir jetzt sicher! Vor allem weil der Fahrschüler alle Einheiten wiederholen kann und sich im Prinzip so viel Zeit nehmen kann, wie er benötigt, um mit der Situation hinter dem Steuer klarzukommen. Das nimmt den Druck und die Angst vor der ersten Fahrt auf der Straße. Und Spaß macht das Ganze auch noch – vor allem, weil der virtuelle Fahrlehrer immer geduldig bleibt und mir beim Üben keiner über die Schulter schaut.

 

 

 

 

 

Das bringt der Simulator!

 


 

• die ersten Fahrstunden finden am Simulator statt, erst danach geht's auf die Straße
• in 6 Lektionen lernt ihr die Grundfertigkeiten, das Abbiegen und die Vorfahrtsregeln
• ihr könnt unbeobachtet und ohne Stress Lenken, Anfahren und Schalten üben
• der Simulator passt sich euren Fähigkeiten an
• knifflige Situationen können so oft wiederholt werden, bis ihr sie drauf habt
• der Simulator übt mit euch auch die unterschiedlichsten Gefahrensituationen
• im Simulator stellt ihr euch unterschiedlichsten Herausforderungen – im Fahrschulauto seid ihr abhängig von der Umgebung